A

  1. Anwendungsmenü

    Bei großen Projekten empfiehlt es sich eine Liste aller in der Anwendung verwendeten Applets und Macros zu erstellen. Dazu muss zunächst das Anwendungsmenü des Projekts über Betrieb/Settings/Menüs/Anwendungsmenü ausgewählt werden und die Baumansicht links als Tabelle geöffnet werden.

    In der dargestellten Abbildung sieht man das Applet „Wasserbau“ aus der Metadatenbank, die man auf der gewünschten Seite einfügen, modifizieren oder löschen kann. Aus der Tabelle kann man den Applet Namen mit einer String Operation extrahieren. Man benötigt den Applet Namen um darüber hinaus aus der Metatabelle DWDISPLAYDATA die AppletID zum jeweiligen Applet zu erhalten.

     

  2. API

    Abkürzung für „Application Programmer’s Interface“ oder „Application Programming Interface“ ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Sie definiert eine Programmierschnittstelle für die Programmanbindung auf Quelltext-Ebene. Zur Bereitstellung solch einer Schnittstelle gehört meist die detaillierte Dokumentation der Schnittstellen-Funktionen mit ihren Parametern auf Papier oder als elektronisches Dokument.

  3. Applet

    Applets sind Programme, die eng umgrenzte Aufgaben erfüllen, wie z.B. Berechnungen durchführen, Diagramme zeichnen oder Formulare auswerten. Applets sind in SCOPELAND ein synonym für erzeugte Seiten und falls aus diesen heraus ein externer Programmcode generiert wird, wie etwa aus Webseiten oder druckbaren Reports, bestehen diese dementsprechend aus Applets.

    Egal wie man für Datensichten ein SCOPELAND-Applet konstruiert, es entsteht immer eine Baumstruktur der Direct Views. Das Konzept der Baumstruktur ist sehr wichtig in SCOPELAND und sollte man als Entwickler mit SCOPELAND unbedingt verstanden haben. Alle erzeugten Applets bestehen im Übrigen aus Metadaten und werden als solche direkt in der Metadatenbank gespeichert. 

B

  1. Baumstruktur

    Wenn man Datenbanken in SCOPELAND erzeugt, werden diese in einer Baumstruktur miteinander verbunden. Da relationale Datenbanken immer mithilfe ihres Fremdschlüssels miteinander verknüpft werden und dieser dann mit dem Nächsten, kann man das theoretisch unendlich fortführen. So erreicht man alle in der Datenbank gespeicherten Informationen, die inhaltlich in irgendeiner Weise etwas mit dem jeweils aktuellen Datensatz zu tun haben. Mit dieser hierarchischen Datenansicht kann jede Tabelle auch mehrfach vorkommen, aber jeweils in einem anderen Kontext.
    Eine Firmentabelle kann z.B. mehrfach auf eine Adresstabelle verweisen, etwa auf „Kundentabelle“ oder auf eine „Besuchertabelle“. Und in dem Fall kann die Adresstabelle mehrfach bei einer Datenabfrage vorkommen, aber mit anderen Zusammenhängen. Aus Sicht der Haupttabelle (Adresstabelle) sind diese Einbeziehungen völlig unabhängig voneinander und es spielt überhaupt keine Rolle, ob die vielen Einbeziehungen aus derselben oder aus unterschiedlichen Tabellen kommen, denn schließlich geht es ja um immer andere Dateninhalte.

    So kann man sich eine Baumstruktur in SCOPELAND vorstellen:

     

  2. Benutzerschnittstelle

    Über die Benutzerschnittstelle tauschen Benutzer und Softwaresystem miteinander Informationen aus. Zur Benutzerschnittstelle gehören:

    • das Dialogsystem
    • die Dialoge
    • die Ein- und Ausgaben (Layouts von Masken und Listen, Vordrucke für die Daten für die Datenein- und ausgabe)

    Die Benutzerschnittstelle dient als Grundlage für das Design des Softwaresystems und kann bereits zu Beginn der Entwicklung eines Projekts über das Prototyping mit den künftigen Benutzern des Softwaresystem abgestimmt werden.

     

  3. Beziehungstyp

    Beziehungstypen werden aus Beziehungen gebildet. Ein Beziehungstyp repräsentiert eine eindeutig benannte Sammlung bedeutungsgleicher Beziehungen zwischen Entities zweier oder mehrerer Entitytypen. Ein Beziehungstyp kann Träger neuer Eigenschaften sein.

    Ein Beispiel für einen Beziehungstyp ist die Menge aller Beziehungen, die einen Kaufvorgang zwischen natürlichen Personen und Produkten darstellt. Diese Beziehungen bilden dann zum Beispiel den Beziehungstyp „kaufen“.

C

  1. Cascading Style Sheets

    Cascading Style Sheets ( CSS ) ist eine Formatierungssprache für HTML Dokumente. Mit ihr können Design und Layout für eine Seite erstellt und bearbeitet werden. Ein Cascading Style Sheet kann direkt in eine HTML Datei eingebunden  werden oder in eine externe Datei ausgelagert werden.

    Syntax : In CSS sind Eigenschaften innerhalb von Regelsätzen definiert. Diese bestehen aus einem oder mehreren Selektoren gefolgt von einer geöffneten geschweiften Klammer. In diesem Bereich können nun mehrere Deklarationen stehen und Werte zugewiesen werden. Der Bereich wird dann wieder mit einer schließenden geschweiften Klammer geschlossen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  2. Client

    PC-Netze sind in den meisten Fällen dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Arten von Endgeräten beinhalten : Clients und Server. Die Clients nehmen Dienste in Anspruch, deshalb wird eine an den Server angeschlossene Arbeitsstation als Client bezeichnet. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm da.

  3. Client/Server – Anwendung

    Eine Anwendung, die so in funktionale Komponenten aufgeteilt ist, dass die Gesamtleistung arbeitsteilig von mehreren Rechnern erbracht wird. Damit ist gewährleistet, dass jede funktionale Komponente auf der am besten dafür geeigneten Systemumgebung ausgeführt wird. Der Client steuern den Gesamtprozess und in der Regel findet am Client auch die Interaktion mit den Bentuzern statt. Der Server übernimmt Leistungen auf Anforderungen des Clients. Typischerweise gehört zu diesen Leistungen das Bereitstellen von zentral verfügbaren Daten, Modell einer Netzwerkstruktur oder ein Datenbankkonzept, bei der eine hierarchische Aufgabenverteilung vorliegt. Der Server ist dabei der Anbieter von Ressourcen, Dienstleistungen und Daten- die Arbeitsstationen (Clients) nutzen sie.

  4. Cookies

    Ein Cookie ist eine kleine Datei mit Text-Informationen, die vom Web-Autor der jeweiligen Webseite initiiert sein muss und dann von dem Webserver regelmäßig an den lokalen Webbrowser übertragen wird.

  5. Cluster

    Als Cluster bezeichnet man die kleinstmögliche Speichereinheit auf einem Datenträger. Bei Festplatten beispielsweise hat ein Cluster eine Größe von mindestens 2048 Byte.

    Außerdem sind Cluster Gruppierungen von Entitytypen (z.B. die Zusammenfassung aller in einem Unternehmen beschäftigten natürlichen Personen zur Klasse „Person-natürlich“) die aufgrund der Verwendung durch gemeinsame Funktionen in Beziehung zueinander stehen. Durch die Zusammenfassung in Cluster werden Bereiche gefunden, die weitestgehend voneinander unabhängig sind und die weitere Entwicklung in unterschiedlichen Realprojekten erlauben.

D

  1. Datenbank

    Im allgemeinen ist mit einer Datenbank eine Sammlung von Daten gemeint, die miteinander in Beziehung stehen. Über Datenbanken werden beispielsweise Aufträge, Kundenadressen, Bilder oder Archivinformationen verwaltet. Dazu werden spezifische Informationen in Tabellen zusammengefasst, die wiederum aus einzelnen Feldern bestehen. Also z.B. beinhaltet eine Tabelle für Aufträge die Felder “ Kundennumer“, „Auftragsdaten“, „Bestellzeichen“ etc.

    Die z.B. damit verknüpfte Tabelle „Kundenadressen“ enthält wiederum die Felder „Kundennummer“, „name“, „Straße“ etc.

  2. Datenbank (hierarchische)

    Hierarchische Datenbanken verwenden als Darstellungsform Baumstrukturen. Die hierarchischen Graphen bestehen aus einem Wurzelobjekttyp, von dem Beziehungen nur zu untergeordneten Objekttypen ausgehen. Es bestehen eindeutige Beziehungen zwischen den Objekttypen. 

  3. Datenbank (logische)

    Eine logische Datenbank ist eine Datenstrukturbeschreibung, die zielsystemunabhängig die Zusammenhänge zwischen Informationsobjekten darstellt, unter der Berücksichtigung von Zugriffswünschen und des Datentyps(relational,hierarchisch,netzwerkartig). Die logische Datenstruktur ist unabhängig von der physischen Speichersystematik.

  4. Datenbank (physische)

    Eine physische Datenbank ist eine Datenbank, in der die Segmente physisch entsprechend der hierarchischen Reihenfolge gespeichert werden. Die hierarchischen Reihenfolge entspricht dabei der Verwendung in einem Softwaresystem.

  5. Datenbank (relationale)

    Eine relationale Datenbank enthält eine Menge von Tabellen, auf denen gewisse Operationen ausgeführt werden. Jede Tabelle besteht aus einem Tabellennamen, dem Tabellenkopf und den eigentlichen in der Tabelle gespeicherten Daten. Der Tabellenkopf setzt sich aus einer Menge von festen Attributen zusammen, wobei jedes Attribut einem Wertebereich zugeordnet wird.

    Die Beziehungen der Daten untereeinander werden nicht vorgepant, sondern über den Inhalt der Felder ( Tabellenspalten, Attribute) beliebig hergestellt.

  6. Datenbankmanagementsystem (DBMS)

    Das Datenbankmanagementsystem ist die Software, die zum Einrichten,Verwalten und zum schutz von Datenbanken benötigt wird. Er umfasst:

    • Datenbankprzessor, der während der Laufzeit der Anwenderprogramme aktiv sein muss, um sie für Manipulationen in der Datenbank vorzunehmen.
    • Dienstprogramme, die unr fallweise aktiviert werden.
  7. Datenmodell

    Ein Datenmodell stellt die logischen Zusammenhänge aller in einem Bezugsbereich verwendeten fachliche Begriffe dar. Es besteht daher aus Informationsobjekt-Typen Datenelementen und Beziehungen.

    Konzeptionelles Datenmodell: Das konzeptionelle Datenmodell beschreibt die Datenstruktur aus der fachlichen Sicht. Sie besteht aus einer Menge von Objekttypen, Beziehungen zwischen ihnen und den beschreibenden Eigenschaften der Objekttypen, wobei jedes Objekt durch eine identifizierende Eigenschaft eindeutig gekennzeichnet ist.

    Semantisches Datenmodell: Ein semantisches Datenmodell ist die Abbildung der informatorischen Zusammenhänge eines bestimmten Bezugsbereich, z.B. eines Softwaresystems. Es ist das Ergebnis einer Datenmodellierung und besteht aus Entitytypen,Beziehungstypen,Attributen und Integrationsbedingungen. Die Dokumentation besteht aus einem verbalen (Datenkatalog) und einem grafischen Teil ( ER-Modell).

    Syntaktisches Datenmodell: Syntaktische Datenmodelle, auch „klassische“ oder „traditionelle“ Datenmodelle genannt, sind das hierarchische, das netzwerkorientierte und das relationele Datenmodell. 

  8. DCOM

    DCOM ist die Abkürzung für „distributed component object model“. Diese Technik wird verwendet, um verteilte Anwendungen in einem Netzwerk zu integrieren. Eine verteilte Anwendung besteht aus mehreren Prozessen, die gemeinsam eine Aufgabe ausführen. DCOM kann also zur Arbeitsteilung im Netzwerk eingesetzt werden, z.B. : viele PC’s berechnen ein fotorealistisches Computerbild oder eine Animation.

  9. Dialog

    Ein Dialog stellt einen aus fachlicher Sicht abgeschlossenen Vorgang dar. Er besteht aus einer oder mehreren Masken und der Dialogsteuerung.

  10. Dialogablauf

    Ein Dialogaufruf ist die Ausführung eines Dialogs, für den Benutzer einen Ordnungsbegriff eingegeben hat.

    Er besteht aus einer Folge von Dialogschritten, die anhand des eingegebenen Ordnungsbegriffs und der zugehörigen Softwaresystemdaten (falls vorhanden) sowie der vom Benutzer ggf. eingegebenen Steuerungsdaten eindeutig durch die zugehörige Dialogsteuerung bestimmt.

  11. Dialog-Ablauf-Steuerung

    Die Dialog-Ablauf-Steuerung ist als ein tabellenkontrolliertes und ereignisgesteuertes Dialog-Kontroll-System und Steuerungs-System für komplexe Dialoganwendungen mit hohem Integrationsgrad auf der Basis von IMS/DC entwickelt worden. Es stellt dem Benutzer/Anwendungsentwickler Funktionen, Bausteine, Richtlinien und Standards für die zusammenhängende Entwicklung bzw. Gestaltung von Dialoganwendungen zur Verfügung.

  12. Direct Desk

    Der Direct Desk ist die Client-Software und die auf Windows basierende Programmkomponente von SCOPELAND, mit der man die Anwendungen entwickelt. Innerhalb des Direct Desk befindet sich ein Codegenerator der einen Programmcode für eine gewünschte Zielplattform generiert. Das kann z.B. Java, WinForms.NET oder ASP.NET Code sein. Mit Hilfe von Metadaten kann man mit dem Direct Desk nun mit Datenbanken anlegen und mit ihnen kommunizieren. Dadurch kann sich der Benutzer interaktiv, einen unmittelbaren und direkten Zugang zu den gespeicherten Daten zu verschaffen.

  13. Direct Server

    Der Scopeland Direct Server stellt die Verbindung zur Datenbank her und muss nur auf einem Rechner installiert werden.

  14. Direct View

    Die Applets (Seiten)  einer SCOPELAND-Anwendung bestehen aus Datensichten, welche wie  eine Baumstruktur angeordnet sind. Eine Direct View ist ein aktives Objekt darin, welches eigenständig die jeweils aktuell gültigen Dateninhalte bereitstellt und Änderungen entgegennimmt und in die Datenbank bzw. Datenquelle zurückspeichert, vergleichbar mit einem „dataset“ in einer .net Umgebung. Eine Direct View enthält aber zusätzlich eine inhaltliche strukturierte Beschreibung der Datensicht, welche auch gleichzeitig hierarchischer Natur ist. Eine Direct View repräsentiert jeweils eine Datenansicht.

E

  1. Echtdaten

    Echtdaten sind modifzierte Wirkdaten, d.h. Echtdaten sind speziell für das Testen konstruierte bzw. angewandelte Daten, die einerseits den Wirkdaten gleichen und andererseits den Anforderungen des Datenschutzes entsprechen.

  2. Entitytypen

    Ein Entitytyp repräsentiert eine eindeutig benannte Sammlung von Entities, die die gleichen charakterischen Merkmale besitzen. 

    Beispiele für Entitytypen sind:

    • die Zusammenfassung aller in einem Unternehmen beschäftigten natürlichen Personen (Entities) zur klasse „Person-natürlich“ (Entitytyp)
    • die Zusammenfassung aller Produkte (Entities, z.B. Telefone,Telefax), die ein Unternehmen herstellt, zu der Klasse „Produkt“ (Entitytyp)
    • die Zusammenfassung aller Organisationsbereiche eines Unternehmens (Entities, z.B. Vetrieb, Einkauf) zu der Klasse “ Organisationsbereich“ (Entitytyp)
  3. ER-Modell

    Ein ER-Modell (Entity-Relationship – Modell ) ist ein Konzept, mit dem man ein Grundentwurf für ein Datenmodell erstellen kann. Durch ein ER – Modell wird eine Typisierung von Objekten, ihrer relationalen Beziehungen untereinander und zu der überführenden Attribute dargestellt.   

     

     

    In dem hier dargestellten Beispiel sind zwei einfache Entitäten miteinander verknüpft, zum Einen die Entität „Angestellter“ und zum anderen die Entität „Firma“. Diese Beiden Entitäten sind mit einer Beziehung miteinander Verknüpft, die besagt das einer bis viele Angestellte für genau eine Firma arbeiten. Die beiden Entitäten besitzen Attribute, die die Eigenschaft der Entität beschreiben.

    In SCOPELAND besteht eine Tabelle in der Regel aus einer Entität und in den Spalten der Tabelle stehen die Attribute des dazugehörigen Objekts.

     

  4. Excel Dateien

    Mit Microsoft Excel kann man umfangreichen Tabellenkalkulationen , Formeln und mathematische Funktionen darstellen und berechnen. Diese können dann in Tabellen erzeugt werden und falls benötigt, in eine Datenbank gespeichert werden.

    SCOPELAND kann Daten aus einer Excel Tabelle auslesen, sowie auch speichern. In der Regel kann in SCOPELAND eine Excel Vorlage ganz einfach eingesehen werden, wenn man die Maske, die den Aufruf für die „Berichterzeugung“ enthält, öffnet und dann im Menü „Entwickeln“ auf die Vorlage klickt. Die ausgewählte Datei wird dann direkt in Excel geöffnet. Gefunden werden kann diese Vorlage im Pfad Projektordner/Untergeordnete Pages.

F

  1. Filterfelder

    Um neue Filterfelder in SCOPELAND anzulegen, muss man in die Selektionsmaske gehen und kann mit einem Rechtsklick auf das entsprechende Feld und den Menüeintrag gehen und kann sich die gewünschten Filter setzen ob Felder aus- oder eingeblendet werden sollen.

    Beispiele zum erstellen eines Filterfeldes:

     

  2. Fremdschlüssel

    Ein Fremdschlüssel ist das Attribut in einer Tabelle, dessen Wert, dem Wert des Primärschlüssels in einer anderen Tabelle entspricht. Verweist zum Beispiel ein Primärschlüssel aus einer Tabelle auf eine andere, so hat dieser die Funktion eines Fremdschlüssels. Dabei kann es sich um einen einfachen oder auch einen zusammengesetzten Schlüssel handeln. Dies hängt davon ab wie der Primärschlüssel zusammengesetzt ist.

G

  1. Geographisches Informationssystem

    GIS ist die Kurzform für den Begriff „Geographisches Informationssystem“ und kann mit SCOPELAND eingebettet werden. Mit einem geographischen Informationssystem können räumliche Daten erfasst, bearbeitet,analysiert und präsentiert werden. In SCOPELAND kann ein solches System mithilfe von Streetmaps oder Googlemaps realisiert werden.

  2. Grundbegriffe

    Als Entität  wird in der Datenmodellierung ein eindeutig zu bestimmendes Objekt bezeichnet, über das Informationen gespeichert oder verarbeitet werden sollen. Eine Entität stellt ein Objekt eines Themenkreis dar, welches Elemente mit gleichen Merkmalen beinhaltet. Beispiele für mögliche Entitäten sind zum Beispiel  Student, Mitarbeiter, Universität und Kurs.

    Tupel  sind eine Wertesammlung aller Merkmalswerte einer Entität einer Entitätsmenge. Alle Tupel einer Entität bilden zusammen die Entitätsmenge.

    Ein Attribut ist ein Merkmal aus einer Tabellenspalte das genau ein Merkmal eines Tupels beschreibt, zum Beispiel den Namen oder die Matrikelnummer eines Studenten und der Attributwert repräsentiert den Wert welches ein Attribut annehmen kann, zum Beispiel ein Student hat im Attribut „Namen“ den Wert „Max“.

I

  1. Individualsoftware

    Unter Individualsoftware versteht man die speziell für ein Informationssystem entwickelte Software.

  2. Informationsmanagement

    Informationsmanagement ist die Bezeichnung für die Versorgung der Mitarbeiter eines Unternehmens mit den für ihre jeweiligen Aufgaben erforderlichen Informationen durch Informationssysteme.

  3. Interface

    Das Interface (Schnittstelle) eines Systems beschreibt alle von außen benötigten und alle von innen abgegebenen Größen, sowie die allgemeinen Informationen für die Verwendung des Systems.

    Mit der Schnittstelle wird auch eine Programmroutine bezeichnet, die die Anpassung von Über von Übergabeparametern an die Konventionen eines anderen Software-Systems übernimmt ( z.B. Datenbank-Interface)

    1. Anschlussmöglichkeit für Peripheriegeräte des Computers,
    2. Schnittstelle zwischen Protokollen, Programmen, Diensten etc.

M

  1. Makro

    Wenn in einem Programm mehrere Anweisungen, Befehle oder Deklarationen in einer bestimmten Reihenfolge häufiger vorkommen, dann ist es sinnvoll, diese abkürzend zu einer Einheit, zu einem sogenannten Makro bzw. Makrobefehl (offenes Unterprogramm,engl. macro instruction), zusammenfassen. Man muss einem solchen Makrobefehl einen eindeutigen Bezeichner zuordnen. Im Programmtext kann an jeder Stelle dieser Bezeichner eingesetzt werden.

    Das können Kombinationen einzelner Anweisungen sein z.B. ein Folge von Befehlen und Vorgängen oder eine Kombination von Tasten- und Mausklicks, welche festgehalten und gespeichert werden können. Wird ein Makro aufgerufen, werden die aufgezeichneten Vorgänge und Aktionen in der entsprechenden Reihenfolge automatisch wieder abgearbeitet. 

  2. Maske

    Mit Hilfe einer Maske legt man ein auf dem Bildschirm dargestelltes Schema zur Anzeige der Eingabe bzw. Ausgabe von Daten fachlich fest. 

    Eine Maske ist ein Bildschirm-Formular, das die Eingabe großer Datenmengen erleichtert, in dem es z.B. bei der Dateiverwaltung feste Plätze für alle Datenfelder eines Datensatzes vorgibt. 

    1.  Formular mit Feldern, die eine entsprechende Eingabe erfordern. Ein Formular soll die Arbeit am Computer besonders im Bezug auf umfangreiche Eingaben erleichtern
    2.  In Bildverarbeitungsprogrammen: es wird eine Farbe, ein Farb- oder ein Bildbereich vor Veränderungen geschützt oder speziell für die Bearbeitung ausgewählt.
  3. Metadaten

    Metadaten werden in SCOPELAND in der Metadatenbank gespeichert. Die Metadaten beinhalten folgende Daten:

    Das komplette Datenmodell, bestehend aus Datenbanken, Tabellen, Felder und Relationen. Alle genutzten Ressourcen wie z.B. Bildverzeichnis und Menüs. Optional kann auch zusätzliche Logik in die Metadaten gepackt werden und sind global wirksam wie z.B. Plausibilitätsregeln, Berechnungsregeln, Überlagerung von Systemereignissen.

    In der Metadatenbank werden also alle verwendeten Daten, ihre Eigenschaften und Verknüpfungen , ihre spezifischen Besonderheiten in der Anwendungslogik und die Art und Weise wie sich die Daten auf der Benutzeroberfläche präsentieren sollen abgelegt. Dadurch das die Metadaten alle benötigten Daten für eine Anwendung beinhalten, kann SCOPELAND automatisch einen fertigen Programmcode erzeugen.

  4. Metadatenbank

    Die Metadatenbank ist eine zusätzliche Datenbank die meistens auch auf demselben Datenbankserver abgelegt wird, in dem auch die wichtigen Anwendungsdaten liegen und enthält die Metadaten der zu erzeugenden Anwendung. Irgendwelche besonderen Serverkomponenten sind dafür nicht erforderlich. Eine Metadatenbank wird am Anfang einer Projekt Erstellung mit SCOPELAND im Direct Desk angelegt.

  5. Meta-Modell

    Modell zur Beschreibung von Modellen. Das Meta-Modell dient zur Strukturisierung und Klassifizierung.

  6. Modell

    Ein Modell ist das Abbild eines realen Systems oder Problems. Modelle werden gebildet, durch Vergröberung und vernachlässigen von unnötigen Details(abstrahieren), um komplexe Systeme verständlich zu machen, so dass z.B. auch eien Nachbildung auf einem Rechner möglich ist.

    In der Entwicklungsumgebung IEF steht der Begriff im Zusammenhang mit der Zentralenzyklopädie (CE) für eine Reihe von logischen Bereichen, in denen die physische CE eingeteilt ist. Den Überbau bilden die Modelle des Anwendungsmanagements und die Modelle der IV-Ressourcen (z.B. wiederverwendbare Objekte, Schnittstellen). Diese Modelle nennt man auch Dach-CE.

    Des Weiteren gibt es die Unternehmensprozessbereiche:

    • MUP (Management, Unternehmensplanung)
    • TDP (Dienst-, Produktentwicklung)
    • AWI (Auftragsabwicklung)
    • BIS (Basisinfrastruktur)
    • SKP (betriebswirtschaftliche Prozesse)

    Sie bilden je eine logische CE.

  7. Modul

    Ein Modul ist die kleinste in sich geschlossene Einheit eines Programms. Es ist mit Hilfe von Stubs (synonym: Platzhalter – ein Stub ist die Simulation einer oder mehrerer untergeordneter Module. Ein untergeordnetes Modul ist ein Modul, das kein anderes Modul aufruft) und Drivern selbständig ablauffähig hat, genaue Schnittstellendefinitionen und verarbeitungsdefinitionen und kann für die Programmstrukturierung als Black Box betrachtet werden.

O

  1. Objektmanager

    Im Objektmanager in SCOPELAND kann man verschiedene Operationen auf Datenbanken und deren enthaltenen Objekte anwenden. Man kann unter anderem die Views ändern, Recherchefelder oder Recherchetabellen anlegen, Tabellennamen ändern (sowohl physisch und logisch).

    Daneben gibt es auch das Schnellmenü im Objektmanager, welche eine Reihe von nützlichen Funktionen zur Verfügung stellt. Hier sieht man  die Funktionsvielfalt des Objektmanagers im Überblick :

  2. Objekttyp

    Grundlement des Meta-Modells. Ein Objekttyp charakterisiert eine Menge von Objekten der Entwicklungsdatenbank, die durch gleiche Attirbute beschrieben werden.

  3. ODBC

    Als ODBC (Open Database Connectivity) bezeichnet man Programmierschnittstellen von Microsoft für den Datenbankzugriff. Es handelt sich dabei um eine standardisierte Methode, die den Zugriff auf Datenbanken erlaubt, ohne dabei zu berücksichtigen, aus welchem Programm oder von welchen Betriebssystem aus der Zugriff erfolgt. Moderne Programmierumgebungen erlauben den unkomplizierten Zugriff auf sehr viele unterschiedliche Datenbanken-Verwaltungssysteme ( über vorgefertigte datensensitive Steuerelemente). Der Datenzugriff erfolgt nie auf eine Tabelle oder eine Datenbank, sondern immer über die entsprechende (ODBC-)Komponente. Mit ODBC kann auf jede lokale oder ferne Datenquelle zugegriffen werden.

  4. OLE

    Steht für Object Linking and Embedding und ist eine Methode zur gemeinsamen Nutzung von Informationen. Hierbei werden Daten aus einem Quelldokument mit einem Zieldokument verknüpft bzw. in dieses eingebettet. Wenn die Daten im Zieldokument markiert werden, wird wieder die Quell-Anwendung geöffnet, damit die Daten in gewohnter Umgebung mit den notwendigen Funktionen bearbeitet werden können. Die OLE-Funktionalität steht unter Microsoft Widnows als Betriebssystem-Komponente allen Applikationen zur Verfügung und wird innerhalb der Office-Produktfamilie und auch von anderen Herstellern von Windows Applikationen intensiv eingesetzt.

P

  1. Parität

    Parität bedeutet zunächst „Geradheit“. In der EDV versteht man uner „Parität“ Prüfverfahren, um etwaige Fehler, bei der Datenübertragung zu entdecken. Dazu wird bei der Übertragung mit Hilfe des sogenannten „Paritätsbits“ vorab geklärt,ob die Summe der übertragenen Bits gerade oder ungerade ist. Das „Paritätsbit“ ist ein zusätzlich übertragenes Bit, das einfachen Kontrollen der Integrität der Daten dient. Bei der ungeraden Parität errechnet der Sender eines Bytes die Quersumme der Bits und setzt das Paritätsbit. Der Empfänger gleicht die Quersumme der empfangenen Daten mittels des Paritätsbits ab. Ist diese gleich, dann war die Datenübertragung in Ordnung.

  2. Path

    Path ist die Bezeichnung für Pfadangabe oder Verzeichnispfad.

  3. Permanente Relation

    In SCOPELAND bezeichnet man eine permanente Relation als alle logischen Beziehungen zwischen den Tabellen, die nicht temporär sind.

  4. Primärschlüssel

    Der eindeutige Primärschlüssel (Primary Key) ist ein einzigartiger Schlüssel, in einer relationalen Datenbank,  der jede Spalte einer Tabelle eindeutig identifiziert. Dieser Schlüsselwert darf in einer Tabelle nur einmal vorkommen. Um sie unterscheiden zu können gibt man der Tabelle einfach einen Primärschlüssel mit einer eindeutigen ID.

    Künstlicher Primärschlüssel : Falls es in einer relationalen Datenbank keine eindeutigen Spalte geben sollte, so kann man auf einen künstlichen Primärschlüssel (Surrogate Key) zurückgreifen. Dieser Key wird als zusätzliche Spalte in einer Tabelle eingefügt und dient dann als Primärschlüssel.

    Ein Primärschlüssel der aus einer Kombination aus mehreren Attributen besteht nennt man zusammengesetzten Primärschlüssel. Dabei muss man aufpassen, dass jede Kombination aus Attributen nur einmal vorkommt. Falls es zum Beispiel eine Tabelle „Mitarbeiter“ gibt, welche keinen eindeutigen Primärschlüssel hat, so könnte man aus Vornamen, Nachnamen und dem jeweiligen Geburtstag einen Primärschlüssel zusammensetzen. 

R

  1. Register

    Ein Register ist der Speicherbereich eines Prozessors. Es gibt unter anderem Register für Daten, Adressen Befehle.

  2. Relationen

    Eine Relation ist allgemein eine Beziehung, die zwischen Einträgen in einer Datenbank bestehen kann.

    1:n Relation :

    Eine 1:n Relation symbolisiert,dass der jeweilige Primärschlüssel der Ausgangstabelle (des Parents)  in die Detailtabelle (Child) als eindeutige Selektionsbedingung eingetragen wird, dabei spielt es keine Rolle ob permanente oder temporäre Bezüge bestehen. Eine 1:n  Relation besagt das genau ein Datensatz aus der Ausgangstabelle mindestens einem oder mehrere Datensätze aus der referenzierten Tabelle zugeordnet werden können. In der Regel ist die 1:n Relation der häufigste Beziehungstyp in einer Datenbankanwendung.

    n:1 Relation : 

    Eine n:1 Relation, auch Verweisrelation genannt, erzeugen Verknüpfungen (sog. Joins) mit anderen Tabellen innerhalb eines SQL-Statements. Wie auch in der 1:n Relation stellen die permanenten global gültigen Relationen den normalen Rahmen aller sinnvoll zulässigen Verknüpfungen dar. Ähnlich wie bei temporären Bezügen wird auch hier der Ausgangspunkt (das Schlüsselfeld) markiert und dann mit einer simplen Menüfunktion in SCOPELAND, eine andere separate geöffnete Tabelle an dieser Stelle in den Direct View eingeklinkt. Dadurch wird es dem Benutzer ermöglicht ganz individuelle Datenansichten zusammen zu stellen oder ganz andere Auswahlfunktionen in die Anwendung einzubauen.

    Temporäre Verweis-Relationen werden übrigens automatisch gebildet, wenn sie ein neu erzeugtes Recherchefeld auf den (technischen) Primärschlüssel der Tabelle bezieht, wenn es darum geht einen konkreten Datensatz auszuwählen. Dann verweist das Pseudofeld noch einmal auf die eigene Tabelle und diese Beziehung bewirkt dann die Auswahlfunktion aus der eigenen Tabelle.

  3. Relationales Datenbankmanagementsystem

    Eine relationale Datenbank dient zur elektronischen Datenverwaltung in Computersystem und beruht auf einem tabellenbasierten relationalen Datenbankmodell. Das zugehörige Datenbankmanagementsystem wird als relationales Datenbankmanagementsystem oder kurz RDBMS bezeichnet.

    Mit einem RDBMS lassen sich relationale Datenbanken anlegen, pflegen und administrieren. Daten sind in strukturierten Tabellen abgelegt und stehen in eindeutigen Beziehungen zueinander. Um auf die Daten zuzugreifen, kommt in der Regel SQL (Structured Query Language) zum Einsatz.

S

  1. Selektionsmaske

    Die Selektionsmaske ist das „Haupttool“ zur Erstellung von Filterfeldern oder das Einsehen und Testen von SQL Statements. In der Selektionsmaske lassen sich die erzeugten Tabellen anzeigen und kann Felder- oder Spaltenattribute näher betrachten. Im Grunde genommen lassen sich alle Operationen von Tabellen und ihren Inhalten in der Selektionsmaske bewerkstelligen (Filter, Inhalte und mehr).

  2. Server

    Von „to serve“ ( dienen,jemanden versorgen) abgeleitet: zentraler Rechner in einem Netzwerk, der den  Clients Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt. Auf dem Server ist das Netzwerk-Betriebssystem installiert und vom Server wird das Netzwerk verwaltet.

  3. Shortcuts

    Eine Übersicht vieler wichtiger Shortcuts für SCOPELAND

     

    Allgemein:

    Strg  + 1                       Anzeige der DV – Verzeichnis

    Strg + K                       Kontrolle der Datenansicht,Selektionsmaske

    Strg + M                      Maskenansicht der gewählten Tabelle öffnen

    Strg + N                       Neuer Datensatz

    Strg + T                       Tabellenansicht der gewählten Maske öffnen

    Strg + Alt+O               Objektmanager öffnen

    Strg + Tab                   zwischen den geöffneten Fenstern wechseln

    Alt + Tab                     zwischen den offenen Anwendungen wechseln

    Strg+ L                        Anpassen des Menüs(Sprache und Generatoreinstellungen)

     

    Layout :

    F9                               In die Designansicht wechseln

    F11                             Einkleben

    F12                             Wieder lösen

     

    Eigenschaften und Navigation :

    Strg + Alt +Return    Tabelleneigentschaften

    Alt + Return               Seiteneigentschaften

    F5                                Refresh/Seite neu laden

    F7                                Vorheriger Datensatz

    Shift + F7                   Erster Datensatz

    Shift + F8                   Letzter Datensatz

    Shift + F5                   Menü laden

  4. Skalierbarkeit

    Skalierbarkeit bedeutet das betroffene System ist aufrüst bzw. erweiterbar.

  5. Stammdaten

    Datenbestand, der über einen längeren Zeitraum gültig ist.

T

  1. Template

    Templates (engl. Schablone) kommen als Vorlagen in verschiedenen Bereichen zur Anwendung:

    • Formatvorlage zur Generierung von statischen und dynamischen Internetseiten.
    • Textverarbeitungsprogrammen nutzen Templates, um Angaben über Ränder Schriften etc. zu speichern. Diese können dann von verschiedenen Texten benutzt werden
    • In C++ kommen Templates beispielsweise zum Einsatz um die Typbindung flexibler zu machen. Ein Template ist hier so etwas wie eine Schablone für eine Funktions- oder Klassendefinition. Die Definition bzw. Deklaration einer Funktion wird so variabel gehalten und erst beim kompilieren eingesetzt.
  2. Temporäre Relation

    Eine temporäre Relation benötigt man, wenn man zum Beispiel dieselbe Tabelle in einer Sicht noch eine zweite abhängige Tabelle dazu bekommt. Damit wäre die temporäre Relation umgangssprachlich“verbraucht“, d.h. man benötigt noch eine weitere temporäre Relation.

X

  1. XML Dateien

    XML ist die Kurzform für den Begriff „Extensible Markup Language“ . Sie dient hauptsächlich für hierarchisch strukturierte Daten und ist so konzipiert das sowohl Mensch als auch Maschinen sie gut verstehen können. SCOPELAND kann dadurch semantisch und syntaktisch korrekten XML-Code erzeugen und auch einlesen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, z.B. lassen sich mit XML Daten beschreiben, speichern oder austauschen. Häufig wird XML dazu genutzt um Anwendungsdaten zu importieren oder exportieren.

    Syntax

    Ähnlich wie in HTML, gibt es in XML sogenannte „Tags“, welche aus spitzen Klammern bestehen : < ' >. Diese Tags können entweder alleine stehen ( ) oder mit einer öffnenden und schließenden Klammer umfasst werden ( Inhalt ). Außerdem können Tags einen oder sogar mehrere Parameter besitzen (