A

  1. Anwendungsmenü

    Bei großen Projekten empfiehlt es sich eine Liste aller in der Anwendung verwendeten Applets und Macros zu erstellen. Dazu muss zunächst das Anwendungsmenü des Projekts über Betrieb/Settings/Menüs/Anwendungsmenü ausgewählt werden und die Baumansicht links als Tabelle geöffnet werden.

    In der dargestellten Abbildung sieht man das Applet „Wasserbau“ aus der Metadatenbank, die man auf der gewünschten Seite einfügen, modifizieren oder löschen kann. Aus der Tabelle kann man den Applet Namen mit einer String Operation extrahieren. Man benötigt den Applet Namen um darüber hinaus aus der Metatabelle DWDISPLAYDATA die AppletID zum jeweiligen Applet zu erhalten.

     

  2. Applet

    Applets sind Programme, die eng umgrenzte Aufgaben erfüllen, wie z.B. Berechnungen durchführen, Diagramme zeichnen oder Formulare auswerten. Applets sind in SCOPELAND ein synonym für erzeugte Seiten und falls aus diesen heraus ein externer Programmcode generiert wird, wie etwa aus Webseiten oder druckbaren Reports, bestehen diese dementsprechend aus Applets.

    Egal wie man für Datensichten ein SCOPELAND-Applet konstruiert, es entsteht immer eine Baumstruktur der Direct Views. Das Konzept der Baumstruktur ist sehr wichtig in SCOPELAND und sollte man als Entwickler mit SCOPELAND unbedingt verstanden haben. Alle erzeugten Applets bestehen im Übrigen aus Metadaten und werden als solche direkt in der Metadatenbank gespeichert. 

B

  1. Baumstruktur

    Wenn man Datenbanken in SCOPELAND erzeugt, werden diese in einer Baumstruktur miteinander verbunden. Da relationale Datenbanken immer mithilfe ihres Fremdschlüssels miteinander verknüpft werden und dieser dann mit dem Nächsten, kann man das theoretisch unendlich fortführen. So erreicht man alle in der Datenbank gespeicherten Informationen, die inhaltlich in irgendeiner Weise etwas mit dem jeweils aktuellen Datensatz zu tun haben. Mit dieser hierarchischen Datenansicht kann jede Tabelle auch mehrfach vorkommen, aber jeweils in einem anderen Kontext.
    Eine Firmentabelle kann z.B. mehrfach auf eine Adresstabelle verweisen, etwa auf „Kundentabelle“ oder auf eine „Besuchertabelle“. Und in dem Fall kann die Adresstabelle mehrfach bei einer Datenabfrage vorkommen, aber mit anderen Zusammenhängen. Aus Sicht der Haupttabelle (Adresstabelle) sind diese Einbeziehungen völlig unabhängig voneinander und es spielt überhaupt keine Rolle, ob die vielen Einbeziehungen aus derselben oder aus unterschiedlichen Tabellen kommen, denn schließlich geht es ja um immer andere Dateninhalte.

    So kann man sich eine Baumstruktur in SCOPELAND vorstellen:

     

C

  1. Cascading Style Sheets

    Cascading Style Sheets ( CSS ) ist eine Formatierungssprache für HTML Dokumente. Mit ihr können Design und Layout für eine Seite erstellt und bearbeitet werden. Ein Cascading Style Sheet kann direkt in eine HTML Datei eingebunden  werden oder in eine externe Datei ausgelagert werden.

    Syntax : In CSS sind Eigenschaften innerhalb von Regelsätzen definiert. Diese bestehen aus einem oder mehreren Selektoren gefolgt von einer geöffneten geschweiften Klammer. In diesem Bereich können nun mehrere Deklarationen stehen und Werte zugewiesen werden. Der Bereich wird dann wieder mit einer schließenden geschweiften Klammer geschlossen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

D

  1. Direct Desk

    Der Direct Desk ist die Client-Software und windowsbasierte Programmkomponente von SCOPELAND, mit der man die Anwendungen entwickelt. Innerhalb des Direct Desk befindet sich ein Codegenerator der einen Programmcode für eine gewünschte Zielplattform generiert. Das kann z.B. Java, WinForms.NET oder ASP.NET Code sein. Mit Hilfe von Metadaten kann man mit dem Direct Desk nun mit Datenbanken anlegen und mit ihnen kommunizieren. Dadurch kann sich der Benutzer interaktiv, einen unmittelbaren und direkten Zugang zu den gespeicherten Daten zu verschaffen.

  2. Direct View

    Die Applets (Seiten)  einer SCOPELAND-Anwendung bestehen aus Datensichten, welche wie  eine Baumstruktur angeordnet sind. Eine Direct View ist ein aktives Objekt darin, welches eigenständig die jeweils aktuell gültigen Dateninhalte bereitstellt und Änderungen entgegennimmt und in die Datenbank bzw. Datenquelle zurückspeichert, vergleichbar mit einem „dataset“ in einer .net Umgebung. Eine Direct View enthält aber zusätzlich eine inhaltliche strukturierte Beschreibung der Datensicht, welche auch gleichzeitig hierarchischer Natur ist. Eine Direct View repräsentiert jeweils eine Datenansicht.

E

  1. ER-Modell

    Ein ER-Modell (Entity-Relationship – Modell ) ist ein Konzept, mit dem man ein Grundentwurf für ein Datenmodell erstellen kann. Durch ein ER – Modell wird eine Typisierung von Objekten, ihrer relationalen Beziehungen untereinander und zu der überführenden Attribute dargestellt.   

     

     

    In dem hier dargestellten Beispiel sind zwei einfache Entitäten miteinander verknüpft, zum Einen die Entität „Angestellter“ und zum anderen die Entität „Firma“. Diese Beiden Entitäten sind mit einer Beziehung miteinander Verknüpft, die besagt das einer bis viele Angestellte für genau eine Firma arbeiten. Die beiden Entitäten besitzen Attribute, die die Eigenschaft der Entität beschreiben.

    In SCOPELAND besteht eine Tabelle in der Regel aus einer Entität und in den Spalten der Tabelle stehen die Attribute des dazugehörigen Objekts.

     

  2. Excel Dateien

    Mit Microsoft Excel kann man umfangreichen Tabellenkalkulationen , Formeln und mathematische Funktionen darstellen und berechnen. Diese können dann in Tabellen erzeugt werden und falls benötigt, in eine Datenbank gespeichert werden.

    SCOPELAND kann Daten aus einer Excel Tabelle auslesen, sowie auch speichern. In der Regel kann in SCOPELAND eine Excel Vorlage ganz einfach eingesehen werden, wenn man die Maske, die den Aufruf für die „Berichterzeugung“ enthält, öffnet und dann im Menü „Entwickeln“ auf die Vorlage klickt. Die ausgewählte Datei wird dann direkt in Excel geöffnet. Gefunden werden kann diese Vorlage im Pfad Projektordner/Untergeordnete Pages.

F

  1. Filterfelder

    Um neue Filterfelder in SCOPELAND anzulegen, muss man in die Selektionsmaske gehen und kann mit einem Rechtsklick auf das entsprechende Feld und den Menüeintrag gehen und kann sich die gewünschten Filter setzen ob Felder aus- oder eingeblendet werden sollen.

    Beispiele zum erstellen eines Filterfeldes:

     

  2. Fremdschlüssel

    Ein Fremdschlüssel ist das Attribut in einer Tabelle, dessen Wert, dem Wert des Primärschlüssels in einer anderen Tabelle entspricht. Verweist zum Beispiel ein Primärschlüssel aus einer Tabelle auf eine andere, so hat dieser die Funktion eines Fremdschlüssels. Dabei kann es sich um einen einfachen oder auch einen zusammengesetzten Schlüssel handeln. Dies hängt davon ab wie der Primärschlüssel zusammengesetzt ist.

G

  1. Geographisches Informationssystem

    GIS ist die Kurzform für den Begriff „Geographisches Informationssystem“ und kann mit SCOPELAND eingebettet werden. Mit einem geographischen Informationssystem können räumliche Daten erfasst, bearbeitet,analysiert und präsentiert werden. In SCOPELAND kann ein solches System mithilfe von Streetmaps oder Googlemaps realisiert werden.

     

  2. Grundbegriffe

    Als Entität  wird in der Datenmodellierung ein eindeutig zu bestimmendes Objekt bezeichnet, über das Informationen gespeichert oder verarbeitet werden sollen. Eine Entität stellt ein Objekt eines Themenkreis dar, welches Elemente mit gleichen Merkmalen beinhaltet. Beispiele für mögliche Entitäten sind zum Beispiel  Student, Mitarbeiter, Universität und Kurs.

    Tupel  sind eine Wertesammlung aller Merkmalswerte einer Entität einer Entitätsmenge. Alle Tupel einer Entität bilden zusammen die Entitätsmenge.

    Ein Attribut ist ein Merkmal aus einer Tabellenspalte das genau ein Merkmal eines Tupels beschreibt, zum Beispiel den Namen oder die Matrikelnummer eines Studenten und der Attributwert repräsentiert den Wert welches ein Attribut annehmen kann, zum Beispiel ein Student hat im Attribut „Namen“ den Wert „Max“.

M

  1. Metadaten

    Metadaten werden in SCOPELAND in der Metadatenbank gespeichert. Die Metadaten beinhalten folgende Daten:

    Das komplette Datenmodell, bestehend aus Datenbanken, Tabellen, Felder und Relationen. Alle genutzten Ressourcen wie z.B. Bildverzeichnis und Menüs. Optional kann auch zusätzliche Logik in die Metadaten gepackt werden und sind global wirksam wie z.B. Plausibilitätsregeln, Berechnungsregeln, Überlagerung von Systemereignissen.

    In der Metadatenbank werden also alle verwendeten Daten, ihre Eigenschaften und Verknüpfungen , ihre spezifischen Besonderheiten in der Anwendungslogik und die Art und Weise wie sich die Daten auf der Benutzeroberfläche präsentieren sollen abgelegt. Dadurch das die Metadaten alle benötigten Daten für eine Anwendung beinhalten, kann SCOPELAND automatisch einen fertigen Programmcode erzeugen.

  2. Metadatenbank

    Die Metadatenbank ist eine zusätzliche Datenbank die meistens auch auf demselben Datenbankserver abgelegt wird, in dem auch die wichtigen Anwendungsdaten liegen und enthält die Metadaten der zu erzeugenden Anwendung. Irgendwelche besonderen Serverkomponenten sind dafür nicht erforderlich. Eine Metadatenbank wird am Anfang einer Projekt Erstellung mit SCOPELAND im Direct Desk angelegt.

O

  1. Objektmanager

    Im Objektmanager in SCOPELAND kann man verschiedene Operationen auf Datenbanken und deren enthaltenen Objekte anwenden. Man kann unter anderem die Views ändern, Recherchefelder oder Recherchetabellen anlegen, Tabellennamen ändern (sowohl physisch und logisch).

    Daneben gibt es auch das Schnellmenü im Objektmanager, welche eine Reihe von nützlichen Funktionen zur Verfügung stellt. Hier sieht man  die Funktionsvielfalt des Objektmanagers im Überblick :

    Foto fehlt..

P

  1. Permanente Relation

    In SCOPELAND bezeichnet man eine permanente Relation als alle logischen Beziehungen zwischen den Tabellen, die nicht temporär sind.

  2. Primärschlüssel

    Der eindeutige Primärschlüssel (Primary Key) ist ein einzigartiger Schlüssel, in einer relationalen Datenbank,  der jede Spalte einer Tabelle eindeutig identifiziert. Dieser Schlüsselwert darf in einer Tabelle nur einmal vorkommen. Um sie unterscheiden zu können gibt man der Tabelle einfach einen Primärschlüssel mit einer eindeutigen ID.

    Künstlicher Primärschlüssel : Falls es in einer relationalen Datenbank keine eindeutigen Spalte geben sollte, so kann man auf einen künstlichen Primärschlüssel (Surrogate Key) zurückgreifen. Dieser Key wird als zusätzliche Spalte in einer Tabelle eingefügt und dient dann als Primärschlüssel.

    Ein Primärschlüssel der aus einer Kombination aus mehreren Attributen besteht nennt man zusammengesetzten Primärschlüssel. Dabei muss man aufpassen, dass jede Kombination aus Attributen nur einmal vorkommt. Falls es zum Beispiel eine Tabelle „Mitarbeiter“ gibt, welche keinen eindeutigen Primärschlüssel hat, so könnte man aus Vornamen, Nachnamen und dem jeweiligen Geburtstag einen Primärschlüssel zusammensetzen. 

R

  1. Relationen

    Eine Relation ist allgemein eine Beziehung, die zwischen Einträgen in einer Datenbank bestehen kann.

     

    1 : n Relation :

    Eine 1 : n Relation symbolisiert,dass der jeweilige Primärschlüssel der Ausgangstabelle (des Parents)  in die Detailtabelle (Child) als eindeutige Selektionsbedingung eingetragen wird, dabei spielt es keine Rolle ob permanente oder temporäre Bezüge bestehen. Eine 1 : n  Relation besagt das genau ein Datensatz aus der Ausgangstabelle mindestens einem oder mehrere Datensätze aus der referenzierten Tabelle zugeordnet werden können. In der Regel ist die 1 : n Relation der häufigste Beziehungstyp in einer Datenbankanwendung.

    n:1 Relation : 

    Eine n:1 Relation, auch Verweisrelation genannt, erzeugen Verknüpfungen (sog. Joins) mit anderen Tabellen innerhalb eines SQL-Statements. Wie auch in der 1: n Relation stellen die permanenten global gültigen Relationen den normalen Rahmen aller sinnvoll zulässigen Verknüpfungen dar. Ähnlich wie bei temporären Bezügen wird auch hier der Ausgangspunkt (das Schlüsselfeld) markiert und dann mit einer simplen Menüfunktion in SCOPELAND, eine andere separate geöffnete Tabelle an dieser Stelle in den Direct View eingeklinkt. Dadurch wird es dem Benutzer ermöglicht ganz individuelle Datenansichten zusammen zu stellen oder ganz andere Auswahlfunktionen in die Anwendung einzubauen.

    Temporäre Verweis-Relationen werden übrigens automatisch gebildet, wenn sie ein neu erzeugtes Recherchefeld auf den (technischen) Primärschlüssel der Tabelle bezieht, wenn es darum geht einen konkreten Datensatz auszuwählen. Dann verweist das Pseudofeld noch einmal auf die eigene Tabelle und diese Beziehung bewirkt dann die Auswahlfunktion aus der eigenen Tabelle.

  2. Relationales Datenbankmanagementsystem

    Eine relationale Datenbank dient zur elektronischen Datenverwaltung in Computersystem und beruht auf einem tabellenbasierten relationalen Datenbankmodell. Das zugehörige Datenbankmanagementsystem wird als relationales Datenbankmanagementsystem oder kurz RDBMS bezeichnet.

    Mit einem RDBMS lassen sich relationale Datenbanken anlegen, pflegen und administrieren. Daten sind in strukturierten Tabellen abgelegt und stehen in eindeutigen Beziehungen zueinander. Um auf die Daten zuzugreifen, kommt in der Regel SQL (Structured Query Language) zum Einsatz.

S

  1. Selektionsmaske

    Die Selektionsmaske ist das „Haupttool“ zur Erstellung von Filterfeldern oder das Einsehen und Testen von SQL Statements. In der Selektionsmaske lassen sich die erzeugten Tabellen anzeigen und kann Felder- oder Spaltenattribute näher betrachten. Im Grunde genommen lassen sich alle Operationen von Tabellen und ihren Inhalten in der Selektionsmaske bewerkstelligen (Filter, Inhalte und mehr).

  2. Shortcuts

    Eine Übersicht vieler wichtiger Shortcuts für SCOPELAND

     

    Allgemein:

    Strg  + 1                       Anzeige der DV – Verzeichnis

    Strg + K                        Kontrolle der Datenansicht,Selektionsmaske

    Strg + M                      Maskenansicht der gewählten Tabelle öffnen

    Strg + N                       Neuer Datensatz

    Strg + T                        Tabellenansicht der gewählten Maske öffnen

    Strg + Alt+O                Objektmanager öffnen

    Strg + Tab                    zwischen den geöffneten Fenstern wechseln

    Alt + Tab                      zwischen den offenen Anwendungen wechseln

    Strg+ L                         Anpassen des Menüs(Sprache und Generatoreinstellungen)

     

    Layout :

    F9                                In die Designansicht wechseln

    F11                             Einkleben

    F12                             Wieder lösen

     

    Eigenschaften und Navigation :

    Strg + Alt +Return     Tabelleneigentschaften

    Alt + Return               Seiteneigentschaften

    F5                               Refresh/Seite neu laden

    F7                               Vorheriger Datensatz

    Shift + F7                    Erster Datensatz

    Shift + F8                   Letzter Datensatz

    Shift + F5                   Menü laden

T

  1. temporäre Relation

    Eine temporäre Relation benötigt man, wenn man zum Beispiel dieselbe Tabelle in einer Sicht noch eine zweite abhängige Tabelle dazu bekommt. Damit wäre die temporäre Relation umgangssprachlich“verbraucht“, d.h. man benötigt noch eine weitere temporäre Relation.

X

  1. XML Dateien

    XML ist die Kurzform für den Begriff „Extensible Markup Language“ . Sie dient hauptsächlich für hierarchisch strukturierte Daten und ist so konzipiert das sowohl Mensch als auch Maschinen sie gut verstehen können. SCOPELAND kann dadurch semantisch und syntaktisch korrekten XML-Code erzeugen und auch einlesen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, z.B. lassen sich mit XML Daten beschreiben, speichern oder austauschen. Häufig wird XML dazu genutzt um Anwendungsdaten zu importieren oder exportieren.

    Syntax

    Ähnlich wie in HTML, gibt es in XML sogenannte „Tags“, welche aus spitzen Klammern bestehen : < ' >. Diese Tags können entweder alleine stehen ( ) oder mit einer öffnenden und schließenden Klammer umfasst werden ( Inhalt ). Außerdem können Tags einen oder sogar mehrere Parameter besitzen (